Geschichte ab 2006

2006

im Juni zieht die Fachklinik für Abhängigkeitsrehabilitation nach Gristow ( 12 km nördlich von Greifswald ) und führt dort als „Fachklinik Gristower Wiek“ ihre Arbeit unter verbesserten Bedingungen weiter.

 

Im August erhält das Evangelische Schulzentrum Martinschule die Genehmigung vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft in Schwerin, mit der 5. Klasse die Arbeit als integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe fortzusetzen. Die Stiftung erwirbt von der Universitäts- und Hansestadt Greifswald ein weiteres Schulgebäude in der Nähe der Martinschule. Drei Schulklassen sind eingezogen. Die Renovierungsarbeiten werden fortgeführt. Im Sommer 2007 werden weitere Klassen das neue Gebäude beziehen.

 

Alle Arbeitsbereiche und Unternehmen der Johanna- Odebrecht- Stiftung stellen uns täglich neu vor die Aufgabe, die Nöte der Menschen zu sehen und fordern uns heraus ihnen Wege und neue Chancen zu eröffnen. Die Mitarbeiter der Stiftung in allen ihren Bereichen helfen die erfolgreiche Entwicklung der Stiftung zu unterstützen und weiterzubefördern.

 

Im Leitbild aus dem Jahr 1998 wird dieses Anliegen so beschrieben: „Im Mittelpunkt der täglichen Arbeit steht der Mensch, der Pflege, Betreuung, Begleitung, Beratung, Trost, Stärkung, Heilung, Förderung, Bildung benötigt. Das beinhaltet die Achtung seiner sozialen und kulturellen Bezüge und seiner religiösen Anschauungen. Ebenso wichtig sind eine kompetente Behandlung, ein partnerschaftlicher Umgang und das Bemühen um verstehen sowie eine verständliche Sprache. Dabei gilt es, jedem ein Höchstmaß an Qualität zu bieten. Die Arbeit orientiert sich immer an den Bedürfnissen, Möglichkeiten und Grenzen des uns anvertrauten Menschen.“

 

Die Geschichte der Stiftung zeigt uns, daß wir auch durch Durststrecken hindurchkommen, wenn wir das christliche Anliegen Johanna Odebrechts in uns behalten. 

ab 2006